Biotope auf Kalimantan

Dr. Vladko Bydžovský
České Budějovice
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Wenn Sie an der Expedition Kalimantan und ihren Erkenntnissen interessiert sind, ist dies ihre Fortsetzung mit entsprechender Fotodokumentation.

Fortsetzung der Expedition Kalimantan

Den südlichen Teil von Kalimantan haben wir auf unserer Reise kreuz und quer durchquert. Wir haben hauptsächlich nach Biotopen mit schwarzem Wasser gesucht.

Die Natur auf Kalimantan ist im Vergleich zum Beispiel mit Malaysia immer noch wunderschön. Überall liegen zwar Plastikflaschen herum (in einer Menge, die sich ein Europäer nicht einmal vorstellen kann), aber das Wasser und das Leben darin sind immer noch fast unberührt.

Tropische Regenwälder sind noch die Regenwälder, wie wir sie uns vorstellen. Im Vergleich zu den Regenwaldgebieten in Südamerika und Afrika sind hier die Bäume wahrscheinlich die höchsten. Die Straßen waren aus allen Ländern, die wir in Südostasien besucht haben, souverän die schlechtesten. Am meisten fuhren wir auf staubigen Straßen, oft mit erheblichem Gefälle. Unser Toyota hat jedoch alle Herausforderungen gemeistert, bis auf einen platten Reifen.

Interessant sind hier die Tankstellen. Da die meisten Menschen hauptsächlich Motorräder japanischer Produktion fahren, wird Benzin hier in Kanistern mit einem Inhalt von 2-5 l angeboten. Der Preis war etwa ein Drittel im Vergleich zu unseren vor-Covid-Preisen. In allen Gewässern, in denen wir gefischt haben, schwammen hauptsächlich Labyrinthe, Barsche und relativ häufig Garnelen. Die Menschen hier sind sehr freundlich und hilfsbereit. Sie helfen Ihnen gerne bei fast allen Aktivitäten.

Bilder:

  1. Überschwemmungsgebiet etwa 20 km nördlich von Johor Bahru. Wasser schwarz mit pH 3,7, Leitfähigkeit 36 µS/cm. Wir haben hier gefischt. Sphaerichthys selantanensis (Schokoladengurami oder Selantan-Schokoladengurami), aber auch die Kämpferin der meisten Art Betta anabantoides (Riesenkampffisch oder Perl-Kampffisch) und die kürzlich beschriebene Neuheit, die sogenannten Neon-Rasboras.
  2. Aus Labyrinthen waren am häufigsten vertreten Sphaerichthys selantanensis (Schokoladengurami oder Selantan-SchokoladenguramiBetta anabantoides (Riesenkampffisch oder Perl-Kampffisch).
  3. Neben den Labyrinthen lebte hier auch eine Vielzahl von sogenannten Neonrasboras.
  4. Ein kleiner Tümpel mit schwarzem Wasser, pH 4,5, Leitfähigkeit 47 µS/cm, Temperatur 27°C. Hier schwammenSphaerichthys selantanensis (Dunkelbrauner Schmerlenfisch) Betta anabantoides (Riesenkampffisch oder Perl-Kampffisch).
  5. In diesem Tümpel lebten hauptsächlich Labyrinthe, am meisten Sphaerichthys selantanensis (Schokoladengurami oder Selantan-Schokoladengurami).
  6. Wir haben auch gefangen Betta anabantoides (Riesenkampffisch oder Perl-Kampffisch).
  7. Bach mit schwarzem Wasser, 26 °C, pH 3,8, Leitfähigkeit 41 µS/cm, am meisten haben wir hier gefangen Rasbora trilineata (Dreistreifen-Rasbora oder Scherenschwanz-Rasbora).
  8. Rasbora trilineata (Dreistreifen-Rasbora oder Scherenschwanz-Rasbora) schwimmt meistens in Schwärmen von 6-10 Individuen.
  9. In diesem klaren Wasser waren die Raubfische schon aus der Ferne zu sehen.
  10. Am meisten fuhren wir auf staubigen Wegen, die beträchtliches Fahrkönnen erforderten.
  11. Auf Borneo tankt man etwas anders als in Europa.
  12. Klassische Tankstelle, wie man sie auf Kalimantan am häufigsten findet. Nur ganz selten stößt man auf Tankstellen europäischer Art.
     
Veröffentlicht: 19. März 2025
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